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Sich dem iPad zu entziehen ist schwer, selbst wenn man es wollte. Ich will absolut nicht – ich finde es äußerst spannend was wegen dieses Produkts ins rollen kommt und was um es herum gerade alles passiert – deshalb folgt nun ein wilder Haufen Infomationen! Abwarten es in nicht allzu ferner Zukunft mal selbst auszuprobieren, kann ich auch kaum noch.

Doch beginnen wir mit der Vermutung dass Apple gezielt neurolinguistische Programmierung bei der Präsentation des iPads eingesetzt hat (und das nicht zum ersten mal). (via)

Das Thema neurolinguistische Programmierung finde ich hochspannend, nicht zuletzt weil es mir in meiner Weiterbildung zum Medienfachwirt, im Bereich Personalmanagement/-führung, schon begegnet ist. Es nun im Einsatz für Marketingzwecke zu sehen, gibt dem ganzen eine völlig neue Bedeutung, eröffnet neue Möglichkeiten und gibt mir den Anlass sich mit der Materie etwas gezielter auseinander zu setzen.

Über das iPad liest man zur Zeit viel. Zu viel. Wirklich gute und sachliche, nicht himmelhochlobende oder die Technik  verfluchende Artikel sind selten. Einen der besten schrieb die FAZ und erklärt das Konzept iPad mit den Worten “Du bist frei”, frei davon sinnlose Präferenzen zu tätigen, denn Apple liefert ein fertiges, ausgeklügeltes Werkzeug.
Einen weiteren interessanten Artikel liest man beim Webarchitekt, dessen Schlusssatz das Erfolgsrezept Apple sehr präzise auf den Punkt bringt: “PS: Ist euch eigentlich bewusst, dass der Mensch in der Regel Emotionen kauft?”. Es sind die kleinen Dinge die Freude machen, nichts am iPad ist wirklich neu – es ist die Art und Weise wie Apple die Dinge kombiniert und nutzbar macht.

Ein weiteres spannendes Thema: eBooks und ihre Reader! Geht man von der derzeit erhältlichen Auswahl an eBooks aus, laufen die Verhandlungen mit Verlagen wohl sehr schleppend. Wohl auch ein Grund warum Amazon mit seinem Kindle noch nicht ganz auf europäischen Boden gelandet ist. Doch ich denke in den eBook-Markt wird in nächster Zeit viel Bewegung geraten, nicht zuletzt weil nun Apple auch in diesem Bereich angreift – die ersten Konsequenzen verspürte Amazon diese Woche bei Preisverhandlungen mit der Buchkette Macmillan, die durch Apple gestärkt in die Verhandlungen mit Amazon und als Sieger heraus ging! (via)

Heute laß man dann bei N-TV, dass das iPad Formatprobleme im Bereich eBook hätte – ein Schnellschuss, denn eigentlich weiß man noch nichts darüber, welches Format bzw. welche Art von Kopierschutz die iBooks von Apple nutzen werden. Man munkelt es sei nicht der von Adobe (Adobe Digital Editions). Was das iPad aber schließlich alles lesen wird, wird sich zeigen …

Neurolinguistische Programmierung, Emotionen, eBook-Preiskampf und -formate.

Kategorie: Alles und Nichts — Tags:  , , , , , , , , , , , , , , — 02.02.10

2 Kommentare zu “Neurolinguistische Programmierung, Emotionen, eBook-Preiskampf und -formate.”

  1. Was auch nicht zu unterschätzen ist, Apple will den Bookstore genauso gestallten wie den Appstore. Was im Klartext bedeutet, jeder kann Bücher zur vermarktung abgeben. Das gibt nicht nur den Verlegern die Chance etliche Manuskripte aus den Schubkästen zu holen um sie ohne Anlauf zu vermarkten, sondern auch neue Autoren können diesen Marktplatz nutzen! Ein klarer Pluspunkt und ein Vorteil gegenüber dem Kindl…

  2. flipp:

    ich denke mal, wir stehen da noch ganz am anfang einer neuen entwicklung.
    schade, dass es für das digitale buchformat keinen einheitlichen standard, vergleichbar mit dem w3c, gibt.

    ich stelle mir nur die situation in einer bibliothek vor: da ist es kein problem, mal mehrere bücher nebeneinander liegen zu haben. soetwas geht mit den aktuellen lesegeräten nicht, auch das iPad kann das nicht.
    da äre dann ein “lesetisch” eine schöne vorstellung: ein grosses display als tisch, das die gespeicherten bücher anzeigen kann, …

    aber, das ist wohl irklich noch ganz weit in der zukunft :(

    flipp

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