Kategorie: berlin
… denn “Die drei Fragezeichen – Live and Ticking” erscheint auf DVD!
Zur Vorbereitung auf den 21. August 2010 natürlich ein Muss!

Ich habe es getan! Nur einen Tag nachdem die Herren Detektive aus Rocky Beach angekündigt haben, ein letztes Mal. als einmalige Zugabe und das auch noch Open Air das Livehörspiel “Live and Ticking” aufzuführen, habe ich 6 Tickets bestellt! Ich/wir sind also am 21. August 2010 in Berlin dabei, wenn in der Waldbühne das größte Hörspielhappening aller Zeiten, mit 22.000 Menschen steigt! Yeah!
Was ich kürzlich in der Frankfurter Ballsporthalle live sah, hat mich ja schon schwer beeindruckt. Wenn ich daran zurückdenke, habe ich wieder ein ganz breites kindliches Grinsen im Gesicht, möchte am liebsten sofort wieder vor dieser Bühne sitzen und diesem einmaligen Hörspielerlebnis beiwohnen! Dieser Traum wird nun also wahr – ich kann mich ab sofort wieder fast ein Jahr darauf freuen, meine Hörspiel-Helden live zu sehen!
Bin schon ganz hibbelig, wenn ich daran denke!

Kinners, Leben ist schnell! Ob ihr es glaubt oder nicht, mir kommt es so vor als ob das Jahr gerade erst angefangen hätte. Doch zumindest die fallenden Blätter und die morgendliche Dunkelheit weisen dezent darauf hin, dass dem nicht so ist und wir uns mit großen Schritten gen Jahresende bewegen. Bis es soweit ist habe ich noch viel vor und auch Anfang nächsten Jahres ist schon einiges in iCal verzeichnet.
Am kommenden Montag geht es erstmal für einen Vollzeit-Weiterbildungwoche nach Würzburg, der neuen Heimat von Henning, den ich dann natürlich endlich wiedersehe. Wohnen werde ich bei Wiebke und gemeinsam mit den beiden werde ich nächsten Freitag den Würzburger Zauberberg rocken! Am Samstag geht es dann weiter nach Bielefeld zu Dominic, einer Twitterbekanntschaft der besondern Art, um auch mal mehr als 140 Zeichen lange Gespräche führen zu können. Montag Mittag zurück nach Würzburg und weiter in die alte Heimat nach Plauen, um dort noch eine Woche freiberuflich zu arbeiten und ein bisschen abzuschalten, damit ich für den beruflichen Weihnachtsstress gerüstet bin.
Drei Wochen später dann, am 7. November, das Ereignis, auf dass ich mich nun schon seit einem Jahr freue: Die drei Fragezeichen LIVE in Frankfurt. Dort werde ich dann die äußerst sympathischen Herren Matthes und Andre wiedersehen und auch bei ihnen wohnen (tue ich doch, oder?). Bis dahin wäre auch noch die Frage zu klären, wen nehme ich mit – schließlich habe ich zwei Karten! Vorschläge anyone?
Eine Woche später spielt Jochen Distelmeyer in Stuttgart, wo ich auch ganz gern hingehen würde. Im Dezember steht auch schon einiges auf dem Programm, unter anderem eine kurze Reise nach Strasbourg um eine Kollegin zu besuchen. Im Januar dann das PolitCamp in Bonn und das Wiedersehen mit Johannes, zuvor eine Woche Würzburg und so weiter … bis in den Mai, bis ich dann meine Prüfungen zum Medienfachwirt habe, mich anschließend mit einer Reise zum Berliner CSD belohnen werde … und und und. Es wird sicher nicht langweilig.

Am Freitag Mittag machte ich mich von Neckarsulm auf, in Richtung Bundeshauptstadt, um am Samstag den dortigen CSD (Christopher Street Day) zu besuchen. Unter normalen Bedingungen benötigt man für die Strecke etwa 5 bis max. 6 Stunden – ich war über 8 Stunden unterwegs. Doch rückblickend hat sich jede verdammte Sekunde, die ich im Stau verbracht habe, mehr als gelohnt!
In Berlin erwartete mich bereits Henning, der kurz vor mir in Berlin angekommen war. Nachdem wir unser tolles Apartment bezogen hatten, ging es noch schnell zum Einkaufen in einen REWE, wo uns auch prompt die beiden Kassiererinnen anbaggerten – tja, Pech gehabt Mädels!
Am Samstag um 12:30 Uhr sollte der Umzug durch die Berliner City starten, um 11 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Kurfürstendamm, dank iPhone-Fahrplan-App alles kein Problem. Am Ku’damm trafen wir, neben den unzähligen skurrilen, schrillen, schrägen, durchweg sympathischen Persönlichkeiten, dann zunächst auf Max, dann auf Lisa und später auf Eva und Christine. Nachdem sich der Presserummel um Klaus Wowereit, Renate Künast & Co. gelegt hatte, marschierten wir pünktlich 12:30 Uhr los und verteilten erstmal fleißig Sticker für die Grünen bzw. beklebten ungefragt am Straßenrand stehende Zuschauer. An der Spitze, des aus 55 Wagen bestehenden Demozuges, fuhr der Wagen des CSD Berlin,gleich dahinter die Grünen und wir waren meist irgendwo dazwischen. In regelmäßigen Abständen kam es zu kurzen Pausen, weil die Polizei wohl die Straßensperrungen regeln musste, die wir damit zu Nutzen wussten, uns mit Sekt einzudecken, um auf diesen grandiosen Tag anzustoßen!

So tanzten wir weiter durch die Stadt und demonstrierten für einen grundgesetzlich geregelten Schutz Homosexueller vor Diskriminierung – vorbei am Nollendorfplatz, Potsdamer Platz, am Brandenburger Tor, über die Str. des 17. Juni bis zur Siegessäule, wo auch die anschließende Abschlusskundgebung und Party statt fand. Die Straßen gesäumt von dicht gedrängten Zuschauern, die sich das bunte Treiben einfach nur anschauten oder mitfeierten. Laut den Veranstaltern waren es 550.000 Menschen (für mich eine absolut beeindruckende Zahl, die Mut macht, fast schon euphorisiert), die für ihre Rechte demonstrierten oder durch ihre Anwesenheit am Straßenrand ihre Sympathie zeigten.




Nach etwa 5 Stunden an der Siegessäule angekommen, war es dann höchste Zeit für eine kleine Stärkung, bevor wir aus Geldbeschaffungsgründen wieder in Richtung Brandenburger Tor liefen, eine kurze Pause Unter den Linden einlegten und schließlich zurück zur Siegessäule liefen. Dort genehmigten wir uns ein paar Cocktails, Berliner Buletten und nicht sonderlich gutes chinesisches Essen, saßen im Tiergarten, vervielen in Lachkrämpfe – ich sage nur Mr Zäpfchen (Insider) – ließen den grandiosen Tag ausklingen und irgendwann tappten wir durch die Berliner Nacht zur S/U-Bahn.



In unserem Apartment entwickelte ich dann, getragen von den Eindrücken des Tages, gemeinsam mit Henning einen Plan den nächsten Berliner CSD betreffend. Ich und Henning werden definitiv wieder dabei sein, Dominic und (Zeilenabsatz-)Max wollen auch mitkommen … und hoffentlich noch viele, viele mehr. Doch dazu in kürze mehr!
Zum Schluss wie immer der Link zum Flickr-Set, diesmal mit 352 Bildern!

Wer auch immer darauf Einfluss hat, bitte lass es wahr sein, was obiger Tweet besagt und David Bowie wirklich an einem neuen Album arbeitet! Bitte! Auch wenn ich skeptisch bin, was die Echtheit des Twitter-Accounts betrifft – aber nichts desto trotz bin ich absolut euphorisiert, in der Hoffnung, doch noch einmal die Gelegenheit zu bekommen ein David Bowie Konzert zu besuchen!
