Kategorie: iphone
Was ist schon das bestes Foto? Was ist schon gut. Und überhaupt! Dennoch habe ich, für die Blogparade bei visuelleGedanken, ein Foto ausgewählt, welches sicher zu meinen besten Bildern 2009 gehört und mir spontan einfiel, obwohl es schon sehr alt ist. Es wurde nämlich in den ersten Tagen des Jahres 2009 aufgenommen, irgendwann vor dem 6. Januar. Das genaue Datum kann ich nur schätzen, denn dieses Foto wurde nicht digital, sondern analog mit meiner Praktica L und einem Tokina 35mm 1:2.8, auf einem Farbnegativfilm von Kodak (ISO 100) aufgenommen.

Ich finde das Bild deshalb so gelungen, weil es eine wunderbare, fast schon märchenhafte Lichtstimmung transportiert – der glitzernde Raureif auf der alten verbogenen Bank, die leicht verfälschten Farben, durch das direkt in die Kamera einstrahlende Sonnenlicht und der leicht dunstige Hintergrund in einer winterlich kahlen Landschaft, machen es besonders.
Vorausgegangen ist diesem Bild ein iPhone-Foto, was am 4. Januar gemacht wurde.
Am 23. Februar 2009 schrob ich den ersten Beitrag zu meiner “Twittersucht”. Da ich nun im Juli zum wiederholten mal, meinen vormonatigen Twitterrekord gebrochen habe, bringe ich die Daten von damals™ mal auf den neuesten Stand:

Inzwischen twittere ich 18 mal täglich, bin noch immer ein Egoschwein – ich verwendete bisher 2261 mal das Wort “ich”. Samstags, sowie zwischen 21 und 23 Uhr twittere ich am meisten. Etwa 42% meiner Tweets sind Replys, was wirklich daran liegt, dass auf fast jeden Tweet von mir zwischen 2 und 10 Replies meiner Follower kommen und ich oft nochmal darauf antworte. Als meist gereplyte Person darf sich @Zeilenabsatz sehr geehrt fühlen. Retweets nehmen ca. 1% aller Tweets ein, dass bedeutet 57% Premium-Twitter-Content von mir! Und als letzte Info: TwitterFon hat sich vor dem Twitter-Webinterface als meistgenutzte Software durchgesetzt.
Alle Psychologen, die nun hoffen an mir irgendwas zu verdienen, nein, ich habe das alles unter Kontrolle, ich kommuniziere nur einfach gern mit vielen netten Menschen!

Ich habe den ersten Tag nach der Umstellung auf Sommerzeit, dazu genutzt, um nach der Arbeit einen kleinen Spaziergang zu machen – als Ausgleich zum fast zehnstündigen Sitzen. Einfach herrlich, die Welt nach dem langen Winter, mal wieder zwei Stunden in hellem Zustand zu sehen. Dabei hatte ich natürlich wie immer meinen iPod. So schlenderte ich etwa eine Stunde, mit guter Musik im Ohr, verträumt durch die Gegend …

Zumindest kann man den Frühling bei einem solchen Anblick erahnen …

